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Handchirurgie

Funktion und Feinmotorik wiederherstellen – präzise, schonend, persönlich.“

Die Hand ist unser tägliches Werkzeug – erst wenn sie schmerzt, merken wir, wie viel sie für uns leistet. Die Wiederherstellung der Handfunktion bedeutet, Lebensqualität zurückzugeben – manchmal sogar ein Stück Identität.

Handchirurgie mit Präzision und Feingefühl

Die Hand ist eines der komplexesten Organe des menschlichen Körpers – fein abgestimmt, hochsensibel und unverzichtbar im Alltag. Erkrankungen oder Verletzungen können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. In unserer Praxis verbinden wir mikrochirurgische Präzision, Liebe zum Detail und eine individuelle Behandlungsplanung, um die Funktion Ihrer Hand bestmöglich wiederherzustellen.
Unser Ziel ist eine Therapie, die Funktionalität und Ästhetik gleichermaßen berücksichtigt, damit Sie Ihre Hand wieder schmerzfrei, sicher und kraftvoll einsetzen können.

Operative Methoden

In der Handchirurgie sind präzise und schonende Verfahren essenziell. Je nach Befund kommen folgende OP-Methoden zum Einsatz:

  • Mikrochirurgische Techniken: Einsatz unter dem Operationsmikroskop für feinste Strukturen wie Nerven und Gefäße.

  • Minimalinvasive / offene Verfahren: Wahl abhängig von Erkrankung, anatomischer Lage und individuellem Befund.

  • Sehnen- und Nervennaht: Feine Nahttechniken zur Wiederherstellung von Kraft, Sensibilität und Bewegungsabläufen.

  • Arthroplastiken & gelenkerhaltende Techniken: Bei Arthrose oder Instabilitäten mit Fokus auf Schmerzfreiheit und Funktion.

Alle Eingriffe erfolgen mit höchster Sorgfalt, gewebeschonend und mit dem Anspruch, Funktion und Ästhetik optimal miteinander zu verbinden.

Häufige Eingriffe:

Karpaltunnelsyndrom

Einengung des Medianusnervs mit typischen Beschwerden wie Kribbeln, Taubheit und Schmerzen.
Wir bieten eine schonende operative Dekompression an – präzise, mikrochirurgisch und meist ambulant.

Ringbandstenosen („Schnappfinger“)

Schmerzhafte Sehnen-Einengungen, die zu einem „Schnappen“ oder Blockieren eines Fingers führen.
Die Operation erfolgt über einen kleinen, gewebeschonenden Schnitt mit schneller Erholung.

Ganglion (Überbein)

Gutartige Zysten an Hand oder Handgelenk, die Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursachen können.
Entfernung der Zyste inklusive ihres Stiels, um das Rezidivrisiko zu reduzieren.

Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)

Oft durch Überlastung oder entzündliche Veränderungen bedingt.
Operative Entlastung der Sehnenscheide mit hoher Präzision für sofortige Funktionsverbesserung.

Dupuytren-Kontraktur

Bindegewebserkrankung der Hand, die zu Beugekontrakturen führt.
Wir führen minimalinvasive sowie offene Verfahren durch, abhängig vom Ausmaß der Erkrankung.

Nerven- und Sehnenverletzungen

Präzise mikrochirurgische Rekonstruktion von Sehnen, Nerven oder komplexen Strukturen.
Feinste Nahttechniken erhalten Sensibilität, Kraft und Beweglichkeit.

Arthrose an der Hand und am Daumen (Rhizarthrose)

Operative Verfahren, z. B. Denervation, Resektionsarthroplastik oder gelenkerhaltende Techniken – individuell angepasst an Symptome und Lebensstil.

Nachsorge & Heilung

Eine sorgfältige Nachbehandlung ist entscheidend für ein gutes funktionelles Ergebnis.

  • Frühfunktionelle Bewegungsübungen

  • Individuell angepasste Schienen

  • Physiotherapie/Ergotherapie, falls erforderlich

  • Regelmäßige Kontrollen zur Sicherstellung einer optimalen Heilung

  • Präzise Nahttechnik für unauffällige Narben

Wir begleiten Sie engmaschig, um die bestmögliche Beweglichkeit und Kraft Ihrer Hand wiederzuerlangen.

Häufige Fragen:

Wann ist eine Operation notwendig?

Eine Operation wird empfohlen, wenn Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Bewegungseinschränkungen trotz konservativer Maßnahmen wie Schienen, Physiotherapie oder Medikamenten bestehen. Ziel ist es, Funktion und Lebensqualität langfristig wiederherzustellen.

Welche Betäubung wird verwendet?

Viele Eingriffe können in lokaler Betäubung oder einer Regionalanästhesie durchgeführt werden, bei der nur der Arm schmerzfrei ist. Eine Vollnarkose ist nur bei komplexeren oder länger dauernden Operationen notwendig.

Können die Eingriffe ambulant durchgeführt werden?

Ja, die meisten handchirurgischen Behandlungen erfolgen ambulant. Sie können am selben Tag nach Hause gehen und sich in gewohnter Umgebung erholen.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilungszeit hängt vom Eingriff ab. Kleine Operationen heilen oft innerhalb einiger Tage, während Sehnen- oder Nervenoperationen mehrere Wochen benötigen. Die Funktion verbessert sich schrittweise und wird durch gezielte Nachbehandlung unterstützt.

Treten nach der Operation Schmerzen auf?

Leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl sind normal, lassen sich aber gut mit Schmerzmitteln kontrollieren. Starke Schmerzen sind selten und sollten zeitnah abgeklärt werden.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Das hängt von der Art des Eingriffs und Ihrer Tätigkeit ab. Büroarbeit ist oft nach wenigen Tagen möglich, körperlich anspruchsvolle Berufe benötigen häufig mehrere Wochen Pause.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Sportliche Aktivitäten sind meist nach 2–6 Wochen wieder möglich. Bei belastungsintensiven Sportarten kann eine längere Schonzeit erforderlich sein.

Bleiben nach der Operation sichtbare Narben?

Eine Narbe bleibt immer zurück, jedoch achten wir auf eine sehr feine und funktionell optimierte Schnittführung. Durch mikrochirurgische Techniken wird die Narbe meist unauffällig und kaum spürbar.

Ist eine Physiotherapie notwendig?

Nach vielen Eingriffen ist eine physiotherapeutische oder ergotherapeutische Nachbehandlung sinnvoll, um Beweglichkeit, Kraft und Koordination wiederherzustellen. Gerade nach Sehnen- und Nervenoperationen ist sie ein wichtiger Bestandteil des Behandlungserfolgs.

Wie lange muss ich eine Schiene tragen?

Je nach Eingriff variiert dies zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen. Die Schiene stabilisiert die Hand, schützt die Wunde und unterstützt die richtige Heilungsposition.

Können die Beschwerden wieder auftreten?

Das Risiko eines Rückfalls ist bei vielen Erkrankungen gering, hängt aber von der Diagnose und dem individuellen Verhalten ab. Eine gute Nachsorge und regelmäßige Kontrolle helfen, erneuten Beschwerden vorzubeugen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Medizinisch notwendige Behandlungen sowie Diagnostik, Operationen und Nachsorge werden in der Regel vollständig von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Was muss ich am Tag der Operation beachten?

Erscheinen Sie pünktlich, tragen Sie bequeme Kleidung und entfernen Sie Schmuck an der betroffenen Hand. Verzichten Sie am OP-Tag auf Handcremes oder Nagellack. Detaillierte Anweisungen erhalten Sie vorab von unserem Team.

Wie pflege ich die Narbe nach der OP?

Eine gute Narbenpflege unterstützt eine glatte, weiche und unauffällige Heilung. Sobald die Wunde vollständig geschlossen ist (meist nach 10–14 Tagen), können Sie mit der Pflege beginnen. Dazu gehören regelmäßige sanfte Massagen mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme oder einem Narbengel, um das Gewebe geschmeidig zu halten und Verklebungen vorzubeugen. Sonnenschutz ist besonders wichtig: Narben sollten für mindestens sechs Monate konsequent vor UV-Strahlung geschützt werden, da sie sonst dunkel oder unruhig werden können. Vermeiden Sie anfangs mechanische Belastungen, starke Dehnung und Reibung an der Narbe. Bei auffälligen oder verhärteten Narben beraten wir Sie gerne zu ergänzenden Maßnahmen wie Silikonpflastern oder speziellen Therapien.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Ob Terminwunsch, Fragen zu Behandlungen oder weitere Informationen – schreiben Sie uns einfach eine Nachricht.

Unser Praxisteam meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen zurück.